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Eine Zeitreise mit rob.cam.cut

  • robcamcut
  • 15. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Bildern – und je länger ich das mache, desto klarer wird mir: Es geht am Ende nie nur um Technik. Es geht um Menschen, um Orte, um Momente. Und darum, daraus etwas zu formen, das hängen bleibt.


Robert Quante mit Panasonic HPX500P Kamera bei Dreharbeiten vor dem Kolosseum in Rom.

Dreh am Kolosseum in Rom für den Dokumentarfilm "Der Dom von Florenz" (Oculus Film)

Angefangen hat alles mit historischen Dokumentarfilmen. Dafür war ich an vielen geschichtsträchtigen Stätten in Italien unterwegs – Orte, an denen Geschichte nicht im Buch steht, sondern in der Luft liegt. Diese Zeit hat meinen Blick geprägt: hinschauen, zuhören, Geduld haben. Und dann die Essenz finden.

Ein echter Meilenstein war für mich, als ich das Glück hatte, den Film „Postcard To Daddy“ für die 60. Berlinale (Panorama) zu schneiden. Plötzlich war da dieses Gefühl: Du sitzt im Schnitt, und auf einmal wird aus Material eine Erzählung. Nicht laut, nicht künstlich – sondern ehrlich. Das hat mich endgültig gepackt.


Danach ging es viele Jahre in den Alltag des öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehens: Magazine, Reportagen, Drehs, Schnitte – oft schnell, oft unter Druck, immer mit dem Anspruch, dass es am Ende trotzdem stimmt. In dieser Zeit habe ich auch Mediengestalter Bild und Ton ausgebildet. Und ich habe gemerkt, wie sehr ich es mag, Wissen weiterzugeben – nicht als Theorie, sondern als Handwerk, das Menschen wirklich selbstständig macht.

Robert Quante mit EB-Team im Einsatz für ZDF WISO.

Dreharbeiten für ZDF WISO "Der Omatrick" (autorenwerk GmbH)

Ich war in meinem Job sowohl freiberuflich als auch festangestellt unterwegs – und habe dabei eine Menge Orte gesehen, die man sonst selten betritt: von den Ruinen Pompejis über das Nordpolarmeer, buddhistische Tempel, Hochsicherheitslabore und Wissenschaftseinrichtungen bis hin zu Bundesministerien, Konzert- und Eventhallen, Konzernen und mittelständischen Unternehmen. Und überall dasselbe: Menschen mit wahnsinnig spannenden Geschichten und Themen. Manche sind leise. Manche sind laut. Manche braucht man gar nicht groß zu „inszenieren“ – man muss sie nur richtig einfangen.


Bildergalerie (Projekte 2008-2025)

Und ja: Über die Jahre hat sich dabei eine beeindruckende Menge an gefährlichem Halbwissen angesammelt. Ich kann problemlos ganze Abende mit Anekdoten füllen und damit Leute nerven – ich geb’s zu. 😉

Heute bringe ich all das zusammen: den dokumentarischen Blick, die TV-Routine, die Liebe zum Schnitt und die Fähigkeit, Projekte pragmatisch und sauber umzusetzen – egal ob kleines Team oder größere Produktion. Ich mag klare Absprachen, effiziente Drehs und einen Schnitt, der nicht „irgendwie hübsch“ ist, sondern funktioniert. Und wenn am Ende ein Film entsteht, der die richtige Wirkung hat und sich nach dir oder deinem Unternehmen anfühlt, dann ist genau das der Grund, warum ich diesen Job immer noch so gern mache.

 
 
 

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