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Eine Zeitreise mit rob.cam.cut

1. Nov. 2025
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Okt.

Ich bin Robert Quante und stehe hinter rob.cam.cut. Je nach Größe und Anforderungen eines Projekts arbeite ich mit einem festen Netzwerk aus erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammen.


Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Kamera, Schnitt und Bewegtbild. In dieser Zeit hat sich für mich vor allem eines bestätigt: Gute Bilder entstehen nicht allein durch Technik. Entscheidend ist, zu verstehen, was ein Projekt erzählen soll und wie man Menschen, Orte und Situationen so einfängt, dass daraus etwas Eigenes entsteht.


Robert Quante mit Panasonic HPX500P Kamera bei Dreharbeiten vor dem Kolosseum in Rom.

Dreh am Kolosseum in Rom für den Dokumentarfilm "Der Dom von Florenz" (Oculus Film)

Angefangen habe ich mit historischen Dokumentarfilmen. Dafür war ich unter anderem an vielen geschichtsträchtigen Orten in Italien unterwegs. Diese Arbeit hat mich bis heute geprägt. Man lernt, genau hinzusehen, Situationen erst einmal wirken zu lassen und nicht jedem Bild sofort etwas aufzwingen zu wollen.

Ein wichtiger Schritt war für mich der Schnitt von „Postcard To Daddy“, der 2010 im Panorama der 60. Berlinale gezeigt wurde. Gerade im Schnitt habe ich damals gemerkt, wie sehr mich dieser Teil der Arbeit fasziniert: Material sichten, Zusammenhänge erkennen, kürzen, ordnen und am Ende eine Geschichte daraus machen.


Danach folgten viele Jahre im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen. Ich habe an Magazinen, Reportagen und unterschiedlichen TV-Formaten gearbeitet, gedreht und geschnitten – oft unter engem Zeitplan und mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. In dieser Zeit habe ich außerdem Mediengestalter Bild und Ton ausgebildet. Das mache ich bis heute gern, weil ich Wissen am liebsten praktisch vermittle und nicht nur theoretisch erkläre.

Robert Quante mit EB-Team im Einsatz für ZDF WISO.

Dreharbeiten für ZDF WISO "Der Omatrick" (autorenwerk GmbH)

Ich habe sowohl freiberuflich als auch festangestellt gearbeitet und bin dadurch an Orte gekommen, die man im normalen Alltag eher selten sieht: nach Pompeji, ins Nordpolarmeer, in buddhistische Tempel, Hochsicherheitslabore, Forschungseinrichtungen, Bundesministerien, Konzerne, mittelständische Unternehmen, Konzert- und Eventhallen. Das Spannende daran waren für mich aber fast nie nur die Orte selbst. Es waren vor allem die Menschen und Themen dahinter. Manche Geschichten funktionieren sofort, andere muss man sich erst erarbeiten. Genau das macht den Beruf für mich bis heute interessant.


  • Kameramann Robert Quante an Bord eines Forschungsschiffs im Nordpolarmeer.

Bildergalerie (Projekte 2008-2026)

Und ja, über die Jahre hat sich dabei auch eine ziemlich große Menge an gefährlichem Halbwissen angesammelt. Ich kann damit problemlos ganze Abende füllen und vermutlich auch den einen oder anderen Menschen nerven. 😉

Heute fließt all diese Erfahrung in meine Arbeit bei rob.cam.cut ein. Ich übernehme Kamera, Schnitt und komplette Videoproduktionen und arbeite je nach Projekt allein oder im Team. Ich mag klare Absprachen, gut vorbereitete Drehs und einen Schnitt, der zum Inhalt passt. Am Ende soll kein Film entstehen, der einfach nur gut aussieht, sondern einer, der seine Aufgabe erfüllt und zum Menschen, Unternehmen oder Thema dahinter passt.

Genau deshalb mache ich diesen Job auch nach über 20 Jahren immer noch sehr gern.

 
 
 

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